Unsere Rallies
Centenary Tour nach Brooklands 2022
Für uns war von Anfang an klar, auch 60 Jahre muss gefeiert werden. Also versuchten wir einen langgehegten Plan umzusetzen: Via Irland nach England zu fahren. 2020 begaben wir uns auf die Rekognoszierungsfahrt in unserem Avon Daimler Sovereign, knapp unter dem Radar der Covid-Restriktionen, aber ohne Rekognoszieren kein Rally, so einfach ist das. Dass Covid auch 2021 noch im Griff haben würde konnten wir uns damals noch nicht vorstellen. Der einzig ernsthafte Anlass zum Feiern der 60 Jahre wurde von Philipp Porter in Shelsley Walsh organisiert. Internationale Beteiligung fehlte komplett weil die Grenzen wegen Covid geschlossen waren, die einzigen Ausländer waren wir, weil wir die Ehre hatten, den Genfer E-Type mit der nötigen Zollabfertigung nach Shelsley Walsh zu transportieren und daher unter die Ausnahmebestimmung für LKW-Fahrer im Warenverkehr fielen.
E60 wird zu Centenary SS/Jaguar
2022 führte dann das E-Type Register des JDCS eine Fahrt zum Centenary von SS/Jaguar in Brooklands durch und wir für den JDCS eine Fahrt via Nordengland nach Brooklands, die Centenary Tour.
Wir trafen uns am Hunsrück für einen „chüschtigen“ Abend in einer Jagdhütte – auch wenn sie nur dem Hotel vorgelagert war – um dann auf hübschen Strassen nach Holland zum Verschiffen nach Newcastle zu fahren. Alle erreichten das Schiff, auch wenn einige die letzten Kilometer auf der Autobahn doch eher etwas zügig angehen mussten. Auf Albion angekommen fuhren wir dem Limes entlang und dass die Route einige Kilometer über Schottischen Grund und Boden führte musste einfach sein – auch wenn nicht alle Teilnehmer diesen „Schlenker“ machten. Der Höhepunkt war sicher der Hardknott-Pass bei Lake District, neben vielen anderen traumhaften, typisch englischen Strassen. Via Wales mänandrierten wir dann gegen Brooklands zu wo das Hundertjahresgedenken von SS abgehalten werden sollte.
Robin im Group 44 E-Type und Georg im Marmite Concept Car besuchten noch schnell unsere alte Freundin und Ehrenmitglied des JDCS Rose Eaton, damals 112 Jahre alt, während der Rest unserer Teilnehmer die englische Schaumwein Kellerei Greyfriars in der Nähe besuchten und die eindrücklichen Produkte degustieren konnte.
Rose Eaton
Dann wäre nur noch ein Katzensprung nach Brookland gewesen hätte Robin im E nicht einen Reifenplatzer wegen eines Gegenstandes auf der Autobahn gehabt. Unser S.S.90 reiste im Anhänger zum Centenary. Nun hatte er seinen Einsatz, denn er wurde gegen den havarierten Group44 getauscht.
In Brooklands trafen wir auch auf die Schweizer E Delegation. Am folgenden Tage wäre der Besuch einer ganz exquisiten Jaguar-Sammlung geplant gewesen, wir aber mussten irgendwo in England einen Satz neue Reifen finden in einer Dimension, die nur Amerikanische Wagen haben.
Am Galaabend war das Who is Who der Jaguarwelt anwesend – nur eine Delegation von Jaguar LR Ltd. fehlte. Sir John Egan, Le Mans Sieger, Hyperenthusiasten, alteingesessene Jaguar-Restaurierer, Präsidenten verschiedenster Jaguar Clubs, kurz, das Who is Who der Jaguar Welt. Der Tag in Brooklands war extrem eindrücklich, was leider fehlte war halbwegs anständiges Wetter. Am Abend unterquerten wir den Aermelkanal und für mich wichtig, ich tauschte nun den Marmite XKR gegen den S.S.90 für den Rest der Fahrt. Den Abschluss unserer Tour feierten wir im Chateau de Fère.
Wir stellten den Rallybackup mit einem Mechaniker und dem Iveco mit Anhänger.
E50 – Fahrt nach Silverstone
E 50, das Halbjahrhundert-Jubiläum war ein Anlass, der von allen E-Type Besitzern ungeduldig erwartet wurde. Wir bauten sogar extra einen E-Type für dieses Jubiläum, den Group44 EV12 Tribute Car. Und es wurde gross, wirklich gross! Am Weltrekord in Silverstone waren 767 E-Types gleichzeitig auf der Strecke und man schätzt, dass im Ganzen rund 1500 E-Types an diesem Wochenende Silverstone besuchten. Auch anderorts wurde intensiv gefeiert, wie z.B. das 35 Jahre Jubiläum des Jaguar Drivers‘ Club Switzerland, das voll und ganz dem E-Type gewidmet war.
Für die Fahrt nach Silverstone stellten wir den Rallybackup mit Ersatzteilen und Mechaniker, standesgemäss im XJ Serie 3 Avon Estate.
Spinnertreffen 2021
Covid hatte den Winter 2021 schwer im Griff. Viele Aktivitäten waren verboten, eingeschränkt oder reglementiert. Unser Wille aber, uns vor Hansruedi Aebis Idee von 1991, "dem Spinnertreffen" zu verneigen war grösser. Wenigstens konnte man sich in der Schweiz bewegen, aber es herrschte faktisch ein Versammlungsverbot. Für uns stellte sich die Frage, wie können wir trotzdem einen schönen Tag mit unseren Klassikern im Schnee verbringen ohne den Groll der Obrigkeit auf uns zu ziehen? Natürlich fanden wir eine Lösung: Fahrerbesprechung konnte es keine geben. Versammeln durfte man sich ja nicht. Also wiesen wir die Teilnehmer an, die Organisation im Abhollager der Ikea Rothenburg an der Lokation F 15 zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr zu treffen. Dort wurde jedem Teilnehmer, klandestin aus einem Ikeawägeli die schriftliche Fahrerbesprechung und die Route ausgehändigt. Das plötzliche Auftauchen im Parkhaus von Oldtimern im tiefen Winter hat sicher zu Stirnrunzeln geführt. Zu zweit, wie es die Covid Massnahmen erlaubten, genossen die Teilnehmer eine Route durchs Luzerner Hinterland. Auf verschlungenen Wegen fuhr man auf den malerischen Menzberg. Dort zog Männiglich Schneeketten auf um die Güterstrasse, auf der wir eine spezielle Fahrbewilligung hatten, zu meistern. Am geheimen Ziel, einem abgelegenen Bauernhof, angekommen vereinbarte die Organisation mit dem Bauern heisse Suppe und Brot unter dem Vordach des Bauernhofes um den Covid-Regeln genüge zu tun. Alle genossen diesen Ausbruch aus dem engen Covidkorsett sehr und blieben viel länger als geplant. Danach ging es weiter zum wieder geheimen Ort des Abschied-Drinks. Auf dem grossen Parkplatz eines historischen Munitionsmagazins betrieb die Organisation einen Generator um Strom für die entführte Firmenkaffeemaschine zu erzeugen. Wir waren ganz erstaunt, wie der Generator zu kämpfen hatte für alle Teilnehmer einen Kaffee mit oder ohne herzustellen.
Spinnertreffen 2022
Spinnertreffen 2023
Hawthorn Memorial Run 2014
Wenn der Überenthusiast Nigel Webb zu einer Garden Party Einlädt, dann leistet man gerne Folge – und lädt auch gleich noch seine Freunde ein wenn sie die "Hawthorn-Garden-Party" Anforderungen erfüllen, was heisst, sie müssen einen 3.4 Saloon besitzen.
Am 11. April 2014 starteten 5 unverwüstliche 3.4 Saloon (Mk1) nach England, um mit 40 weiteren Mk1 das 55 Todesjahr vom mythenumrankten John Michael Hawthorn zu begehen. Schon der Wegweiser machte klar wer erwünscht war und wer weniger: "Normal uninteresting Cars" bekamen auf dem Hinterhof Platz, was kurz heisst: alle "nicht Mk1"! Auf dem zweiten Wegweiser stand geschrieben: All real Quality Cars and new Jaguars. So war sichergestellt, dass nur ein ganz enger Kreis auf den schönen Rasen fuhr. Obwohl wir nur fünf 3.4 Saloon stellten wurde das JDCS Kontingent doch bewundernd wahrgenommen. Leider mussten wir um 15 Uhr wieder los, denn die Uhr tickte und der Zug unter dem Kanal durch wartet nicht.
Montag abends, fast genau 2'000km später, hatte uns die "normale" Welt wieder. Schön wars!
XK65, Fahrt Schweiz – Luxembourg
Am Freitag, 7. Juni 2012 machten wir uns auf den Weg zu den internationalen XK65 Feierlichkeiten, welche von Philip Porter in Luxemburg organisiert wurden. Wir organisierten die Reise für den Jaguar Drivers' Club Switzerland und stellten den Pannenbackup. Dieses Mal sollte dies der Avon Estate mit Anhänger sein.



































































































































































































































































































































